Alle Beiträge, die unter Innere Personen gespeichert wurden

Hier findest du Artikel zu den Themen: Emotionale Heilung von Subpersönlichkeiten, Bewusstes Ich, Innere Aspekte, Strategisches Selbst – Das Ego, Persönlichkeitsaspekte, Voice Dialogue, Daniel S Barron

Wer bin ich und wenn ja, wie viele

Dieser Exklusivartikel ist jetzt frei gegeben. geschrieben von Renate Hechenberger Wer bin ich und wenn ja, wie viele ist der Titel eines Buches von Richard David Precht. Den leih ich mir jetzt mal aus, denn er beschreibt wunderbar das erste Erkennen, dass wir mehr sind als wir meinen. Die Herausforderung, ein sogenanntes ICH (oder auch Ego genannt) in ein Selbstbildnis von einem WIR (Innere Personen, das Innere Team, Teilpersönlichkeiten, Aspekte, Subpersönlichkeiten, Energiemuster oder wie auch immer genannt) zu wandeln und alle diese Selbste auf kreative Weise zu integrieren, ist vielleicht die schwierigste Aufgabe in der Entwicklung des Bewusstseins in diesem Moment überhaupt. Was wir als unser Ich kennen ist kein Ich, es ist vielmehr ein WIR. Die Vorstellung, dass dieses angenommene Ich vielmehr ein Konglomerat verschiedener Ich-Identitäten und Persönlichkeiten sein könnte, um die menschliche Erfahrung zu potenzieren und die gemeinschaftlich an der menschlichen Erfahrung mitwirken, dies zerrt erst einmal an den Grundfesten des gelernten und ist ziemlich gewöhnungsbedürftig für viele. Denkt man genauer darüber nach und hat man einmal einige “Tauchgänge” in die eigene Psyche …

Wächter und Bewusste Präsenz

Dieser Exclusivartikel ist jetzt freigegeben .. geschrieben von Steven Black Wächter und Transformationsarbeit Wächter sind, wie der Name schon sagt, im Beschützer Business. Ihre Aufgabe ist es jede Art von möglicher Situation und Erfahrung abzuwehren, die uns entweder an emotionale sowie mentale Konflikte erinnern, die wir einmal erlebt haben oder diese erneut stimulieren könnten. Die Wächter sind Kontrollinstanzen in uns, denen jedes Mittel recht ist, um jeden und alles abzuwehren oder anzugreifen, was an bereits zuvor erlebte Situationen und Gefühle auch nur entfernt erinnert, die mit erlebtem Schmerz zusammenhängen. Wächter sind Schutzteile, die sich VOR den Teilen, die traumatischen Schmerz erlebten positionieren und die versuchen zu verhindern, dass wir, das gesamte Ich System, diesen Schmerz erneut fühlen. Es gibt viele Innere Wächter, aber im Grunde ist es ein einziges Wächterbewusstsein, welches sich in verschiedene Wächtertypen aufteilt, die unterschiedliche Funktionen und Aufgaben wahrnehmen. Dieses Wächterbewusstsein ist ein enorm wichtiger Bestandteil des Gesamtsystems, solange der Mensch mit Herausforderungen zu kämpfen hat, die er noch nicht ganz meistern kann. Das Wächterbewusstsein ist einerseits im ständigen Optimierungsbestreben, als auch …

Wer oder was ist ICH

Tagesimpuls 17.5.17 Was wir als unser ICH kennen ist keine singuläre Persönlichkeit, sondern vielmehr ein komplexes Sozialsystem aus mehreren Persönlichkeitsanteilen. Anteile, die wir teilweise schon mitgebracht haben und Anteile, die wir in diesem Leben aus uns selbst erschaffen haben – die aber sehr unterschiedlich agieren und reagieren können. Was wir als unser Ich kennen ist kein Ich, es ist vielmehr ein WIR. Es gibt im Grunde dieses singuläre, einzelne und unteilbare In-di-viduum nicht. Sondern wir erleben aus einer Wahrnehmung von größerer Singularität heraus unser DaSein. Der einzelne Mensch ist eine enorm facettenreiche, flexible, anpassungsfähige Multilevel Persönlichkeit, die ihr großes WIR aus der Perspektive eines Individuums wahrnimmt und das Leben durch diesen Kontext lebt. Jeder Mensch erlebt sich selbst in unterschiedlichen Ich-Zuständen, in verschiedenen Rollen. Die Ich Erfahrung des Menschen ist wie eine Art Rollenspiel, wobei unser Bewusstsein sich mit jeder beliebigen Rolle identifizieren, sie als Identität annehmen und zum leben erwecken kann. Bewusstsein kann jede Persönlichkeit annehmen und alle möglichen Vorstellungen von einer Persönlichkeit entwickeln, sodass wir glauben, nur diese eine Persönlichkeit zu sein. Bevor …

Am liebsten möchte ich sterben ..

sagte meine Klientin gestern. „Ich halte dieses Gefühl kaum mehr aus. Ich gehe langsam daran zu Grunde, wenn sich nichts ändert. Ich habe schon so viel getan, wirklich, aber egal was ich mache, es ändert sich nichts; ich schaffe es nicht mehr, am liebsten möchte ich sterben.“ Ich kenne diese Qual und ich kenne das Gefühl dahinter gut. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man einerseits nichts mehr fühlen kann und andererseits große Angst davor hat, von diesen schwarzen Depressionen wie durch einen Sog in ein dunkles Loch gezogen zu werden, weil man den Schmerz nicht mehr aushält. Ich erfahre es täglich in meiner Arbeit mit Menschen und ich erlebe es mit Menschen, die mir nahe stehen. Alle diese Menschen verbindet ein verzweifeltes und/oder total erstarrtes Inneres Kind, das sich durch nichts trösten oder heilen lässt. Ja, das gibt es. Und dieses Kind will wirklich sterben, sofort. Es will nicht mehr da sein, es will nicht über rosa Wiesen im strahlenden Lavendellicht dahin tanzen. Es ist meistens eiskalt – dort wo das Kind sich …

Arbeit mit dem Inneren Kind

wird immer wichtiger, vor allem da jetzt die Schichten zwischen dem Unterbewussten und dem Unbewussten sich zusehends verändern. Das „Unbewusste“ (die tiefste Schicht) tritt an die Stelle des vorherigen „Unterbewussten“ und das vorherige „Unterbewusste“ schwappt jetzt täglich über in das Alltagsbewusstsein. Deshalb fangen so viele unserer MitMenschen jetzt plötzlich aus dem Nichts heraus an „auszurasten“, sie fühlen sich total überfordert, gestresst, genervt von diesen unguten bohrenden, überwältigenden Gefühlen in ihnen, psychologische Krankheiten nehmen extrem zu, es kracht und donnert massiv im Gebälk. Es werden in der Verschwörungsszene meistens die guten alten „Bösewichte“ wie Illuminaten und Archonten und Co. dafür zur Verantwortung gezogen, aber so einfach ist es nicht – und ist es nie gewesen. Ja, man kann uns manipulieren, aber nur bis zu einem bestimmten Grad. Es können IMMER nur Menschen emotional/mental manipuliert werden (egal in welche Richtung), die emotionale Verletzungen und Traumata in sich tragen, also fast alle von uns, zumindest alle, die in der westlichen Welt geboren und aufgewachsen sind. Und diejenigen, die jetzt laut schreien, dass sie ein tolle Kindheit hatten, muss …

Ich hätte so gerne eine Beziehung

ist eines der populärsten Themen unserer Zeit und taucht häufiger in meiner Praxis auf als jedes andere Anliegen. Eine funktionierende Beziehung zu finden ist für viele Menschen heutzutage von brennender Bedeutung und beansprucht viel Raum und Energie in ihrem Leben. Wir sprechen hier von intimen Partnerschaften, einer sexuellen Beziehung – denn „Beziehungen“ knüpfen wir mit vielen Menschen, Tieren, Dingen, Wesen usw. Für diesen Wunsch gibt es leider keine einfache Lösung, schon gar keine, die für jeden zutrifft. Die Lösungsangebote und Tipps die von den diversen Frauenzeitschriften mal so schnell angeboten werden, sind nicht mal das Papier wert auf dem sie geschrieben werden – und siehe da, neuerdings widmen sich auch Männermagazine dem Thema. Auch die diversen Paartherapeuten haben vieles im Angebotskoffer, angefangen von „normaler Beratung“ bis hin zum Tantra. Zum Leidwesen der Betroffenen hilft das Riesenangebot meistens nicht wirklich, um mit ihrer Verzweiflung darüber, keine Beziehung zu haben zurechtzukommen, zum Ausdruck bringen und letztendlich wirklich heilen zu können. Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte, Blockaden, Muster, Prägungen, Programme, Konditionierungen, Einstellungen, Eigenschaften, Familienmatrix, Karma, Seelenalter, Inkarnationsauftrag …

Reisen in die Innenwelt

Buchtipp: “Reisen in die Innenwelt” Ein Buch von Tom Holmes Innere Persönlichkeitsanteile besser verstehen; eine Entdeckungsreise in die eigene Psyche. Das innere Kind, der innere Kritiker, der innere Antreiber: Selten ist uns bewusst, wie stark unterschiedliche Persönlichkeitsanteile unser Leben beeinflussen. Der erfahrene Psychotherapeut Tom Holmes zeigt, wie wir sie besser verstehen und problematische Verhaltensmuster auflösen können. Die erweiterte Neuausgabe dieses erfolgreichen Buches enthält über 100 Zeichnungen und illustrierte Vorlagen für die Erforschung der eigenen Innenwelt.   Amazon Rezension von Gisela Heinsdorf Wer das Glück hat Tom Holmes bei einer seiner Fortbildungen für Therapeuten persönlich kennen lernen zu dürfen, weiss seine Bescheidenheit, Bedachtsamkeit und Weisheit, seinen Humor und seine Herzensgüte zu schätzen. Eigene langjährige und tiefgründige Erfahrungen aus seiner Arbeit als Psychotherapeut, jahrzehntelange Studien mit seinen Lehrern, Pir Vilayat Khan, Thich Nhat Hanh (und die unaufhörliche Suche nach Weisheit, ich lese Bede Griffiths…), grosse Lebenserfahrung und Toms ehrliches, persönliches, tief empfundenes Engagement und Interesse an Menschen, fließen unmittelbar in seine Seminare im deutschsprachigen Raum (wie z.B.Healing the Healer*) und in dieses überaus gelungene Buch von Tom …

Das WIR Modell

Ursprünglich veröffentlicht auf THE INFORMATION SPACE:
geschrieben von Steven Black: Wer direkt mit Menschen arbeitet, die den Mut und auch den Willen haben, Transformationsarbeit zu machen und die sich ihren Geschichten stellen möchten, der wird recht schnell mit einem Kommunikationsproblem konfrontiert. Das passiert natürlich vielen Leuten, in allen möglichen Branchen, wenn sich da zwei Leute treffen, wo der eine gründlich fundierte Kenntnisse besitzt und der Kommunikationspartner vielleicht nur einiges darüber gelesen hat, oder eher rudimentäre, vor allem mentale Vorstellungen davon besitzt, aber keine persönliche Erfahrung.  Wenn du beispielsweise einem Mensch, der ziemlich gestresst ist, der sich in viele Aktivitäten gestürzt hat und “viele Bälle in der Luft” hat und sich eigentlich erschöpft fühlt, wenn du diesem Menschen dann mit dem Konzept der unterschiedlichen, inneren Anteile kommst und erklärst, dass sein System überlastet ist, weil unterschiedliche Teile vielleicht unterschiedliche Absichten und Zielrichtungen haben, dann erntest du erst mal einen schockierten Blick. Geduldig erklärst du,  dass das, was er als sein Ich kennt, aus einer komplexen Mischung verschiedener innerer Anteile besteht, die von sich selbst ebenfalls…

Lerne deine Gefühle und Gedanken kennen

geschrieben von Steven Black: Wie ich einigen E-Mails entnehmen kann, scheint bei einigen Leser/Innen der Glaube vorzuherrschen, es ginge immer um dicke Probleme, die sich zu unüberwindbar scheinenden Hürden auftürmen. Nein, dem ist nicht so, bei weitem nicht. Aber klar, solche “Dinge” gibts bei vielen Menschen. Die Mehrheit aber hat damit nicht wirklich zu kämpfen, sie denken, sie hätten die “Dinge” – mehr oder weniger, im Griff. Natürlich, die Leute gibts sicher auch. By the Way, was dem einen sein Trauma, ist dem anderen vielleicht nur sein Kopfweh .. In meinen gegenwärtigen Beiträgen geht’s vielmehr um eine Neukalibrierung unseres “Betriebssystems”. Einer Sortierung des “Festplattenspeichers”, Neuordnung von Inhalten des Denkens, Fühlens, des erlebten und wahrgenommenen. Wir alle kennen das sattsam bekannte “Gedankenkarussell” – was viele Menschen als eine Kakophonie mehrerer, sich teilweise widersprechender Stimmen wahrnehmen. Und aber WER denkt hier, WER ist dafür verantwortlich?  Wir selbst? WENN das stimmen würde, dann wärs ja einfach, da bräuchte man bloß aufhören zu denken, nicht wahr? Aber so einfach funktioniert es meist nicht, ich meine, daß sind schon wir, …

Ein wertvoller Dienst am Selbst

geschrieben von Steven Black: Erstaunlich, ehrlich erstaunlich, immer wieder stelle ich fest, daß grade die Bücher aus den frühen und mittleren 1990 ern, zumindest einige, auch heute noch wertvolle Schätze sind. Ich kehre immer wieder dorthin zurück, um etwas zu vergleichen oder nachzusehen. Da ist wirklich gutes Teaching Zeugs dabei, im Gegensatz dazu, was heute so manches rumkreucht und publiziert wird .. Und was finde ich da kürzlich interessantes? Zwar etwas anders formuliert, aber eine grundsätzlich in dieselbe Richtung gehende Beschreibung, wie Barron die Bildung des strategischen Selbst darlegte. Von der Separierung und Aufteilung des Selbst, sein Erleben in “da drinnen” und “da draußen” aufzugliedern. Zusätzlich wird eine Methode zur Selbsterforschung und Auflösung jener “Wände” geboten. Einen kleinen Haken hat diese Sache allerdings:  Man sollte gut sein im FÜHLEN .. aber hey, Meister sind noch nie vom Himmel geplumpst .. also was solls, nur der Versuch macht kluch! Für einige Leser/Innen, welche die D.S. Barron Artikel übers strategische Selbst ansprechend finden, mag es eventuell frustrierend sein, all die interessanten Zusammenhänge zu lesen, aber dann zu …

Alles Raus was keine Miete bezahlt

Wieder ein sehr tief berührender Artikel von Steven zum Thema Selbstfindung, Geburtstraumen usw.; es zeigt so klar welch ungaubliche Hindernisse Menschen doch fähig sind zu überwinden und am Ende immer noch Gutes in einem Selbst und im Leben finden. Sehr encouraging für alle, genau da weiterzumachen wo man sich gerade befindet, und endlich mit der wahnsinnigen Idee aufzuhören an diesem Punkt in unserer Evolution noch zu glauben, Entwicklung würde je aufhören – oder wir würden je an ihrem Ende ankommen. geschrieben von Steven Black: Hallo Leute, Ein wichtiger Grund, daß diese ganzen Kindheits –und Geburtstraumen für mich schlüssig und fundiert sind, liegt natürlich in meinen persönlichen Erfahrungen. Und eigentlich will ich darüber nun wirklich nichts schreiben, doch ich hab so das Gefühl, daß dies eine sehr gesunde Sache für mich ist und euch kann es einen Einblick bieten, um den Kontext besser zu verstehen. Nun denn, wollen wir nicht lange um den “heißen Brei” schleichen – als meine Mutter mit mir schwanger war und zur Entbindung ins Krankenhaus eingeliefert wurde, übrigens eine an und für …

Das mentale Paradigma

geschrieben von Steven Black: Spirituell orientierte Sucher suchen oft Jahrelang, nach den für sie richtigen Wegen, oder Lösungen, um sich selbst gründlich zu klären. Doch oftmals kann man sich im Suchen sehr verirren und daher muss man dann  manchmal “Umwege” gehen.  Ach herrje, eigentlich kann ich gar nicht alle aufzählen, so viele Zahlen kenn ich ja gar nicht .. Einige Leute erfahren dabei auf ihren Wegen irgendwann Heilung, viele jedoch tun dies nicht, sie laufen von einem zum anderen Heiler, oder probieren x,y,z Techniken selber aus, doch die Wirkungen bleiben manchmal eher bescheiden. Man kann sich leicht ausrechnen, wie viel Frust, Wut und/oder innerlicher Verzweiflung sich da aufbaut, wenn nichts “weitergeht”. Kürzlich wurde mir folgender Satz um die Ohren gehauen: “Die Esoterik ist ein Auffangbecken für verkorkste Existenzen und für Schlepper Nepper Bauernfänger … “ Wirklich nett .. magst ein Bussi? Tatsache ist doch vielmehr, daß ALLE Menschen tief verstört und von sich selbst und ihrem Wesenskern abgetrennt sind. Der Unterschied zwischen “normalen Leuten” und den spirituell interessierten Menschen ist einzig, daß letztere einfach verstanden …

Die fragmentierte Ichheit

geschrieben von Steven Black: Letztens war das Thema der Ungleichgewichte, die wir an Körper, Geist und Verstand haben, aber wie sowas aussehen KANN, das möchte ich heute näher beleuchten und darstellen. ___________________________________________________________________ Man kann es natürlich verstehen, wenn sich jemand sagt: “Ist doch alles nur total übertrieben, ich lasse mir doch keine schweren Verletzungen einreden. Und mein Gott, sicher wird da das eine oder andere sein, aber was hätten unsere Großeltern gesagt, die durch Kriege gehen mussten, die hatten wichtigeres zu tun und haben auch ein Leben gelebt, die haben nicht wehleidig rumgejammert, “oh, ich bin ja so verletzt, bähhhh” ..  man kann sowas auch mit Anstand durchstehen .. “ Ja, na klar, kann man so vorgehen, natürlich, die Mehrheit der Menschen tut dies auch. Im unterdrücken und wegpacken sind wir alle großartige Meister. Dabei “erarbeiten” sie sich “innere Personen”, die jedesmal zum Vorschein kommen wenn  Verletzungen “einkeyen”, wenn sie einen Reiz, oder eine Stimulierung dazu erleben und/oder vorliegt, denn SIE handhaben den Schmerz. Diese “inneren Personen” schützen den Kern des Menschen vor weiteren Verletzungen, …

Fatale Selbstläufer

Eine der vielen Baustellen die wir (noch) haben ist die vollkommene Unterschätzung der Wichtigkeit unseres Emotionalkörpers und das Erkennen unserer wirklichen Egostruktur, obwohl endlos viel darüber schon geschrieben wurde. Weder in der Welt der Psychotherapie, noch in den spirituell-, metayphysisch angelegten Kreisen wird der Vorrang des emotionalen Körpers vor dem mentalen und dem physischen erkannt und dementsprechend gehandelt. Viele Therapeuten und Praktizierende haben nicht wirklich eine Ahnung wie der emotionale Körper aufgebaut ist, auch wenn sie mit tiefen Emotionen arbeiten, denn das entscheidende Element für das erlangen emotionaler und spiritueller Reife ist immer die Heilung aller unserer Ängste und unserem tief fragmentierten Herzen. Steven geht in seinem sehr mutigen Artikel hier ein paar der hartnäckigsten Gedankenmuster und Überzeugungen die viele „auf dem Weg haben“ auf den Grund. Er getraut sich einige der „holy cows“ der Eso-Szene tiefer auszuleuchten und schwierige Konzepte, wie „bedingungslose Liebe“, näher unter die Lupe zu nehmen. geschrieben von Steven Black: Ah, was für ein wunderbares Wetter, die Sonne grüßt uns freundlich und wünscht uns nur das allerbeste. Ein Tag, wie geschaffen …

Hast Du Teile Deines Selbst verloren?

“To thine own self be true.” – Shakespeare Es ist so einfach sich selbst zu verlieren während wir immer schneller dahin rasen auf den Autobahnen des täglichen Lebens. Hast du dich jemals so gefühlt? Vielen Menschen geht es so. Vielleicht hast du ein geliebtes Hobby aufgegeben müssen? Manchmal zwingen uns unsere Lebensumstände und Verantwortungen all das aufzugeben was uns wichtig war und ist. Und dann kann es Jahre dauern bis wir uns wieder damit beschäftigen können, oder auch wollen. Vielleicht warst du eines der vielen ungeliebten, ungewollten, unverstandenen und unterdrückten Kinder. Höchstwahrscheinlich hast du sehr früh und sehr schnell gelernt wie man nicht alles von sich preisgibt, wie man sich zurückhält, wie man überlebt indem man eben nicht spezielle Qualitäten und Talente wie neugieriges Erforschen, Freundlichkeit, Spontanität und Selbstbewusstsein zeigt. Wenn das kleine Kind nicht gewürdigt wird, nicht gesehen wird in diesem speziellen Moment, wenn es nicht genügend Momente von echter Aufmerksamkeit gibt, dann fangen wir an uns zu spalten, separieren und zu verstecken und letztendlich geht dadurch viel von uns einfach „verloren“ in den …