Tagesimpulse
Kommentare 6

Vom Umgang mit innerer Leere

Tagesimpuls 1.4.17

Ein Artikel von Ronald Engert über Innere Leere und wie sie zur Sucht führen kann ..

Titelbild: © Nejron Photo / Shutterstock.com

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Ronald Engert's Logbuch

Geborgen in sich selbstInnere Leere ist ein unangenehmer Zustand. Es ist ein diffuses Gefühl des Leids, der Qual. Etwas, dass man am liebsten nicht haben möchte. Wir haben die Tendenz, in dieses Loch im Innern etwas hineinzustopfen, um es nicht mehr spüren zu müssen. Wir werfen Drogenmüll, Sexmüll, Kaufmüll, süchtiges Arbeiten, Fernsehmüll, kranke Beziehungen und anderes hinein, um das Loch von außen zu füllen.
Das führt zur Sucht und zur Krankheit.
Es geht darum, die Leere auszuhalten. Die Leere setzt sich aus Gefühlen zusammen, vor allem Schmerz und Angst. Wenn wir die Leere aushalten und annehmen, kann sie sich von innen unten füllen. Dann beginnt von innen unten etwas aufzusteigen, das wir selbst sind.
Schmerz und Angst sind wie kleine Kinder, die wir abgespalten haben. Stell dir vor, ein kleine Kind hängt an deinem Rockzipfel und zerrt an dir herum: „Papa, Papa, ich will dir was sagen.“ Aber du machst dich nur weg…

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in: Tagesimpulse

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Ich bin Renate, Inhaberin von myHeart, Spirituelle Lehrerin & Expertin für alles Energetische und Bloggerin. Ich schreibe vor allem über weibliche und erlebbare Spiritualität, Bewusstseinsentwicklung, bewusste Beziehung, die Innere Personen Dynamik - und was immer sonst noch mich bewegt. Ich gehöre keiner bestimmten Religion oder bekannten Tradition an.

6 Kommentare

  1. Gaby sagt

    Danke Hilke (gehe da sehr mit Dir) und Dir liebe Renate – gut, dass „Fremdblogs“ so kontrovers zur Diskussion beitragen. Jede/r macht da seine Erfahrungen auf welchem Gebiet auch immer, es liegt an uns, was wir einlassen, mit was wir in Resonanz treten, um dann zu schauen – war´s hilfreich, dies und das zu lesen oder eben nicht – und da gibt es auf diesem Markt ja nun einmal sehr viel, was wir uns reinziehen könnten!
    So bleiben wir besser bei uns, untersuchen genau, was gut ist für unseren Weg, was uns unterstützt …. und da schätze ich Deine Seiten und Dein Wirken, liebe Renate, sehr. Danke für Dein Dasein – von Herzen, Gaby*

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  2. Hilke sagt

    Schade nur, daß R. Engert erst ganze 2,5 Monate nach Angie’s Kommentar, einer wirklich Hilfesuchenden dann noch mit seiner „Arbeits-Sucht“ kommt als Entschuldigung, da frag ich mich schon, ob dieser Mensch da ist wo er glaubt zu sein. Arbeitssucht weist nicht unbedingt darauf hin, daß ER die Leere aushält.
    Inhaltlich zum Text kann ich nur sagen, das liest sich nett, in diesen Zeiten jedoch ist es m.E. nicht: einmal gespürt und dann durch. Ich kann jetzt nix hier reinkopieren, da der text auf ner anderen Seite steht, doch wer diese Erfahrung so gemacht hat, wie Herr E. schreibt, na dann herzlichen Glückstrumpf.
    Meine Erfahrung ist da anders, und wenn ich an Steven’s Fühlprozeß nach M. Hellwig denke, braucht es wohl auch hier mehr, Zeit und Bereitschaft, immer wieder da durch zu gehn, bis alle Spannung wech is.
    Und dann sind wir ja nicht alleine, da kommt oft noch das ganze vom Umfeld und triggert das an. Ulrich Kramer sagte mir sinngemäß, wenn du deine Themen beackert hast, die Angst vor Hunden z.B., dann kann es sein daß du immer noch vor Hunden zurückschreckst, aus Gewohnheit. Und wenn du das dann nicht bemerkst, daß es bloß Gewohnh. ist, denkst du: Oh, es hat nicht geholfen und baust es neu auf, was eigentlich bereit war zu gehn.‘
    An dieser Stelle einfach mal Dank an dich Renate, daß du deinen Kommentatoren auch antwortest und niemand im Regen stehn läßt!
    Schönes WE dir, Hilke

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    • Liebe Hilke,
      ich habe die Kommentare auf dem Artikel gar nicht gelesen …

      Ja Steven hat da eine super Spur vorgelegt 🙂 Es ist machbar, aber wie alle diejenigen wissen, die diesen Weg hinter sich haben, es ist mehr als harte Arbeit.

      Danke für deine lieben Worte re meiner Kommentatoren 💜: Ich habe mir fest vorgenommen, alle Kommentare zu beantworten so schnell es geht, zumindest so gut ich kann; ob man dabei jeden abholen kann bezweifle ich, vor allem wenn ernsthafte psychische Probleme vorliegen. Mir geht es um Achtsamkeit und Respekt für die gemeiname Zeit und Energie, die wir mit den Kommentaren zubringen; auch ich bin da noch mächtig am üben .. .-) und ich denke Ronald Engert auch.

      Von Herz zu Herz 💕
      Renate

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      • Hilke sagt

        Liebe Renate,
        daß es dir um Achtsamkeit und Respekt geht ist wirklich zu bemerken.
        Übrigens habe ich nach einigem hinundher in mir, nun entschieden, das Buch „mein Vater war…“ doch nicht zu kaufen. Unsere Kommunikation hat mich sehr berührt und v.a. auf die Spur gebracht, was jetzt wirklich wichtig ist, danke dafür!

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