Innere Personen
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Am liebsten möchte ich sterben ..

sagte meine Klientin gestern. „Ich halte dieses Gefühl kaum mehr aus. Ich gehe langsam daran zu Grunde, wenn sich nichts ändert. Ich habe schon so viel getan, wirklich, aber egal was ich mache, es ändert sich nichts; ich schaffe es nicht mehr, am liebsten möchte ich sterben.“

Ich kenne diese Qual und ich kenne das Gefühl dahinter gut. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man einerseits nichts mehr fühlen kann und andererseits große Angst davor hat, von diesen schwarzen Depressionen wie durch einen Sog in ein dunkles Loch gezogen zu werden, weil man den Schmerz nicht mehr aushält. Ich erfahre es täglich in meiner Arbeit mit Menschen und ich erlebe es mit Menschen, die mir nahe stehen. Alle diese Menschen verbindet ein verzweifeltes und/oder total erstarrtes Inneres Kind, das sich durch nichts trösten oder heilen lässt.

Ja, das gibt es. Und dieses Kind will wirklich sterben, sofort. Es will nicht mehr da sein, es will nicht über rosa Wiesen im strahlenden Lavendellicht dahin tanzen. Es ist meistens eiskalt – dort wo das Kind sich befindet. Es ist nicht durch einen einzigen Kälteschock von außen erfroren. So ein Kind hat viel Kraft, Wärme, Liebe und natürliche Lebensfreude. Es braucht viele Schocks, bis es nach und nach immer mehr abspaltet und schließlich, wie zu Eis erstarrt. Es sind die ganz lieben, zarten, weichen, sensiblen Kinder, die irgendwann nicht mehr mitmachen wollen. Sie werden zu Eis, weil sie nichts mehr fühlen wollen, sie wollen einfach nicht mehr da sein, in dieser Eiswüste voller kalter, emotional erstarrter Wesen genannt Menschen. All das Leid, all die schlimmen Erfahrungen, all die Erschütterungen .. „Nein, nie mehr wieder!“ sagen sich diese Kinder und verharren in dem eisigen, abgespaltenen Panzer einer grenzenlosen Trauer.

Alle Hilfen, alle therapeutischen Interventionen, alle spirituellen Konzepte und Übungen scheitern an diesem Kind, nichts hilft. Manche mögen mir jetzt widersprechen – ja macht das nur, jeder darf glauben, alles ist heilbar. Ich weiß, dem ist nicht so. Manchmal geht es nicht. Alle „Licht- und Liebe“ universellen Heilversprechen sind machtlos angesichts dieses Schmerzes.  Das ganze Zurückgeben, Annehmen, Verzeihen, was auch immer, hilft keinen Millimeter – auch die Liebe kann nicht alles wieder gut machen, wenn ein liebendes Kind zu Eis erstarrt ist.

Es hat nämlich seinen Lebenswillen verloren. Es ist unsagbar müde vom Frieren, müde vom Aushalten und müde auf Veränderung zu hoffen, müde vor Enttäuschung. Ach, es hat doch alles schon versucht, aber der Schmerz ist nicht weggegangen. Es wurde vergessen, weggesperrt, ignoriert und jetzt hat es „gekündigt“ – für immer.

Und wenn da auf einmal jemand kommt und die Hand reichen, es trösten möchte, vielleicht noch viele Worte dafür verwendet, es ist nicht interessiert. Es glaubt nicht mehr, dass es besser werden kann und der Wächter hat es tief in die Verbannung gebracht, um das restliche System vor diesem Eiskind zu schützen. Es wird wie ein Virus behandelt, der das System zu zerstören droht, also wird es isoliert. Und so beginnt das innere Sterben, jeden Tag ein bisschen mehr. Man glaubte zu überleben, aber das ist nicht die Wahrheit.

Das Eiskind ist nicht durch den Verstand zu erreichen, es ist, wenn überhaupt nur über das Fühlen zu erreichen, in vielen tausend kleinen Schritten. Es kann nicht anders, denn es war nie jemand da, der fühlte, was es gefühlt hat, als es das und jenes erlebte. Es ist komplett taub gegenüber Worten. Ein erfrorenes Eiskind fühlt nichts mehr, außer kaltem Schmerz, stummer Verzweiflung und tiefer Trauer.

Es vertraut niemandem mehr, es ist zu oft enttäuscht und zu tief verletzt worden. Es reagiert auf keine „Aufwärmversuche“. Eine traurige Wahrheit, die diese armen Kinder in sich tragen. Und so leben sie Tag für Tag in ihrem ewigen Eis, das ihren Kummer umschließt und es scheint, als ob nichts das verändern könnte. Sie leben in einem Körper und sind doch schon längst innerlich gestorben.

Es verlangt viel Kraft zu akzeptieren, dass sich das vielleicht nie mehr ändern wird. Könnten meine Tränen diese Eiskinder schmelzen lassen, ich würde einen Ozean für sie weinen, aber auch das hilft ihnen nicht. Ich kann sie sehen und ihre Verzweiflung fühlen – es bricht mir jedes Mal von Neuem das Herz – ich stehe ohnmächtig diesem Schmerz gegenüber.

Manchmal gelingt es, so einen abgespaltenen Kindaspekt zu erreichen, manchmal, dann besteht die Möglichkeit, es wieder zu integrieren – wenn es das denn möchte, und man viel Zeit und Liebe dafür zu investieren bereit ist. Wenn es lieber gehen (sterben) möchte, darf es das!

Auch wenn es das im ersten Moment nicht glauben kann, es gibt jetzt eine Möglichkeit, diesen Kindanteil, der nicht mehr sein will, nach Hause zu bringen, ohne das Gesamtsystem Mensch permanent zu verletzen. Es geht nicht das „ganze“ Kind, sondern der Teil, der nicht mehr kann und will, die anderen Kindteile bleiben erhalten. Ich kann den Teil, der sterben möchte, zurückbringen in die Seele, da wo es hergekommen ist. Diese Möglichkeit gibt es jetzt.

Ich habe den dafür zuständigen Instanzen der geistigen Welt (nach langen „Verhandlungen“) diese Alternative richtiggehend abgerungen, damit endlich Hilfe für das Kind gefunden werden kann. Denn wenn der Todeswunsch des Kindanteils so stark ist, es sich absolut weigert, wieder in dieses Leben zu kommen, wird es dem Körper immer schwerer, sich dagegen zu wehren. Es gibt dann kaum eine Verbesserung oder Heilung tiefer Depressionen, Krankheiten breiten sich aus, man stirbt einem langsamen, aber sicheren Tod entgegen. Selbstmordgedanken verschwinden auch nicht von alleine, denn diese Kinder stecken in einem Todeskanal fest und kommen weder vorwärts, noch können sie wirklich gehen.

Es gibt innere Anteile, welche zurückgehen können und es gibt viele, die können das nicht. Die inneren Anteile wissen meistens, in welche „Kategorie“ sie gehören. Ich werde oft gefragt, wo sie denn hingehen würden: Sie gehen zurück zur Seele, müssen allerdings (irgendwann) wieder in eine Inkarnation mitgebracht werden um ihr altes Trauma, ihre Erfahrung, integrieren und heilen zu können. Die meisten dieser inneren Anteile sind ja über und durch die vielen Leben und Erfahrungen entstanden – ein großes komplexes Thema.

Auch Mike Hellwig widmet sich dem Thema „Etwas in mir will sterben“ sehr ausgiebig. Ein kurzes Video dazu von ihm über „Etwas will sterben – Depression, Autoimmunkrankheit, Selbstmordgedanken“

 

Ich wünsche dir viel Kraft, dich diesem schmerzhaften Thema zu stellen, damit du dich endlich diesem Eiskind in dir zuwenden kannst. Es hat nur dich ..

Alles Liebe, Renate

 

Om Mani Padme Hum 💚

Om Mani Padme Hum 💚

 

Da ich immer daran interessiert bin, dich näher kennen zu lernen, würde ich mich sehr freuen, wenn du unter diesen Artikel einen kurzen Satz darüber schreibst, was Dich gerade am stärksten bewegt. 😃

© 02/2017, Renate Hechenberger. All Rights Reserved. Bitte Beiträge NICHT kopieren. Du kannst gerne einen Blogbeitrag von mir Rebloggen oder ein Zitat aus einem meiner Blogbeiträge mit meinem Namen und einem Link zum jeweiligen Artikel auf meinem Blog einbinden. Danke.

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Ich bin Renate, Inhaberin von myHeart, Spirituelle Lehrerin & Expertin für alles Energetische und Bloggerin. Ich schreibe vor allem über weibliche und erlebbare Spiritualität, Bewusstseinsentwicklung, bewusste Beziehung, die Innere Personen Dynamik - und was immer sonst noch mich bewegt. Ich gehöre keiner bestimmten Religion oder bekannten Tradition an.

41 Kommentare

  1. claudia heinrich-Börder sagt

    Liebe Renate – jetzt weiss ich wohl, warum ich vorher diesen Artikel geschickt umschifft habe. Es trifft mich mit aller Wucht, ich fühle mich eiskalt erwischt.
    Vor ca. 2 Wochen bin ich diesem Anteil begegnet, ich wusste zunächst nicht richtig etwas mit anzufangen, nun umso mehr. Was ich jetzt zu tun habe, weiss ich nicht recht.
    Wie Du weisst, leide ich unter einer Autoimmunkrankheit, mein „Freund“ Rheuma. Im Großen und ganzen haben sich nun über ein Jahr meine Werte verbessert, aber gut ist es noch lange nicht. Mehr Lebensfreude ist eingekehrt, doch ebenso heftig noch immer die Kehrseite der Medaille zu fühlen.
    Ich danke Dir für diesen Artikel, vllt hilft es ja weiter.
    Gerne würde ich irgendwann auch wieder die Arbeit mit Dir aufnehmen können, ich denke, die Wogen hier sind nun geglättet.
    Herzlichen Gruß

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    • Liebe Claudia,

      ja meine Liebe, ich weiß dass da so ein Kind in dir ist. Im Moment must du gar nichts tun, das Erkennen ist schon ein wichtiger Punkt. Dieses „Eiskind“ braucht viel, viel Zeit und Liebe, da geht nix mit normaler Energiearbeit usw.

      Sitzungen: ab November bin ich wieder im Einsatz, melde dich im Oktober dafür.

      Alles Liebe, Renate

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  2. s. sagt

    ich danke dir…ja es hilft mir…das zu lesen…ich bin im moment gerade stark mit diesem teil in kontakt…jetzt weint es in mir…..ich bin auf dem weg….auch fuer meine mutter. Danke dir sandra

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    • Liebe Sandra,
      herzlich Willkommen in meiner Blog-Community. Schön, dass du da bist und Danke für dein Kommentar.😊🥀

      Von Herz zu Herz 💕
      Renate

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  3. Liebe Renate, die Beschreibung dieses tieftraurigen, verletzten, unverstandenen Kindes ist von größtem Mitgefühl erfüllt. Mein „trauriges Kind“, das sich nie verstanden u. angenommen fühlte u. „einfach“ nur weg wollte, fühlt sich von dir verstanden. Danke für dieses großartige Gefühl… Diese Wirkung, die dabei eintritt, ist heilsam. Und diese einmalige Geduld des Daseins u. Zuhörens ist unendlich fein u. kostbar. Das Kind ist ganz erstaunt u. erleichtert, dass es dieses Verständnis auf der Erde doch gibt….Und tief berührend war für mich dabei auch die Video-Botschaft von Kirstin Garsoffsky. Danke, liebe Renate für dein Wirken u. Sein. Mein „trauriges, kleines Kind“ liebt dich sehr….

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    • Liebe Evelyne,

      oh vielen lieben Dank für deine berührenden Worte. Freut mich auch, das dich das Video von Kirstin „erwischt“ hat, sie ist ganz mutig und ohne Schnörkeln eingetaucht in das Unaussprechliche.

      Mein Kind liebt dich auch sehr, du hast so schöne Worte und einen sooo schönen Klang, der erreicht sie. Umarme dein trauriges Kind von mir, sie darf genau da sein wo sie ist, wir beide sind für „es“ da ..

      Herzlichst, Renate

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  4. Pingback: RENATES BLOG

  5. Petra sagt

    Ich frage mich, gibt es tatsächlich Menschen die sich darin nicht erkennen können. Ich gehe soweit zu behaupten, daß das Problem und diese Schmerzen in jedem Menschen liegen. Und diese Melodie, trägt man weiter zur nächsten Generation. Wo ist da der Sinn? Und anscheinend muss man immer wieder kommen, bis das Problem gelöst ist, und es wird nie einfacher. Wie kann man dem inneren Kind erklären, hurra freue dich auf das Leben, es ist wunderbar wie es ist.

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    • Liebe Petra,
      herzlich Willkommen hier bei mir. Schön, dass du da bist und Danke für dein Kommentar. 🌺💚

      Ja, ich versteh deine Frage sehr gut, ob es tatsächlich Menschen gibt, die sich tatsächlich darin nicht erkennen können .. 😊 – ja deren gibt es ganz viele, siehe die Welt um dich herum.

      Auch ich glaube, dass ALLE Menschen zur Zeit davon betroffen sind, zumindest alle, die nicht im Urwald bei Ureinwohnern leben – und die werden auch langsam traumatisiert durch die Bedrohung ihrer Umwelt.

      Wo ist der Sinn? Eine komplizierte Frage und nicht leicht zu beantworten, denn es gibt so viele Gründe, warum Menschen hier sind, inkarniert sind. Ich glaube nicht daran, dass es original so gewollt war, aber es ist passiert und viel von uns haben darauf reagiert, haben die Hilferufe der Erde vernommen, sind aus reiner Liebe und mit der Absicht zu helfen, hier „gelandet und gestrandet“.

      Ja man kommt immer wieder, bis es sich erledigt hat, aber das ist für viele kein Trost, im Gegenteil. Es fühlt sich an, als ob wir auf ewig hier verdammt sind ..

      Dem Kind musst du das auch nicht erklären, es braucht keine Erklärung, es braucht dich und deine Liebe, das ist ein guter Anfang und das Beste, das du geben/machen kannst.

      Herzlichst, Renate

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  6. Sandra sagt

    Liebe Renate, ich habe auch so ein Eiskind und das Thema ich möchte gehen begleitet mich seitdem ich im Bauch meiner Mutter gewesen bin. Alleine die mir von mir auferlegte Verantwortung hat mich immer am bewussten umsetzen gehindert obwohl ich seit Ewigkeit an mir arbeite. Danke für diesen Beitrag ❤️

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Sandra,
      herzlich Willkommen hier bei mir. Schön, dass du da bist und Danke dir für dein Kommentar. 💐💙

      Eine nicht mehr so junge Seele hat oft die Kraft, „Disziplin“ und Verantwortungsgefühl einzusetzen, damit man hier überlebt mit diesem Schmerz – so sieht das wohl in deinem Fall aus 😊.
      Ein ungewolltes Kind zu sein, ist sicher der stärkste Imprint, den man sich hier holen kann, ich spreche aus Erfahrung.

      Erlaube dir, nachdem du schon so lange daran arbeitest, dass es jetzt da sein darf, einfach so. Das nimmt den Stress und den Druck raus.
      Erlaube dir, dass du bis zu deinem letzten Atemzug hier auf Erden eventuell daran „arbeiten“ wirst – oder auch nicht … Entspannung bei dem Thema hilft.

      Du musst nicht irgendwo anders sein, als da wo du gerade bist.

      Herzlichst, Renate

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  7. Hallo Renate,
    Ich habe vor einem Jahr eine Geschichte zu diesem Thema geschrieben. Das blaue Mädchen. Eine befreundete Künstlerin hat sie illustriert. Wir gestalten Märchen für die Seele. Ich vermute unsere inneren Kinder leiten uns dabei an…
    Dein Artikel ist sehr treffend.
    Liebste Grüße, Liora

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Liora ..
      herzlich Willkommen hier bei mir. Schön, dass du da bist und Danke dir für dein Kommentar. 💛🌺
      Alles Gute für eure Geschichte bzw. Buch – ich hoffe es ist erfolgreich. Du kannst gerne den Link dafür hier posten.

      Alles Liebe, Renate

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  8. Hilke sagt

    Oh, dein Kind liebt mich, das ist sooo schön!
    Ich mach dir eine Gänseblümchenschmuckkette, das habe ich als Kind so oft gemacht für alle die ich liebhatte.
    Ich danke dir, du klasse Frau

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Ingrid,
      herzlich Willkommen hier bei mir. Schön, dass du da bist. 🌸💖

      Ja ich weiß, „man“ fühlt nichts mehr. Dein Wächtersystem ist offensichtlich gut am arbeiten, es hält den Schmerz verborgen, denn er ist kaum auszuhalten. Deshalb geht es dir auch nicht schlecht.
      Du musst nichts tun; vor allem nichts aufreißen, wofür du noch nicht bereit bist.

      Alles zu seiner/ihrer Zeit.
      Auf ein weiteres, 😇
      Renate

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  9. Ein ganz herzliches Dankeschön für die so treffende und so wunderbare Beschreibung von einem „Zustand“, der in Wahrheit – eigentlich – kaum zu beschreiben ist. Alle Achtung, niemals hätte ich dies jemals so genau, aber auch nicht so schön beschreiben können.

    Doch ich habe mich hier nun in fast einem jeden Wort wieder gefunden.

    Allein dies ist nun schon ein klein wenig heilsam. Vor allem aber auch ein ganz hilfreicher „Balsam“ für die Seele von diesem, trotz allem aber noch immer vorhandenen Kind, von jener erstarrten und kalten – „Welt“ -aus dem Eis.

    Gefällt 2 Personen

    • Liebe Claudia,

      herzlich Willkommen hier bei mir. Schön, dass du da bist. 💕🌷

      Es ist so berührend von euch diese Kommentare darüber zu lesen und Etwas in mir lächelt. Danke für dein Danke 🙂
      Jede von euch trägt so viel dazu bei, dass diese Kinder ENDLICH ans Licht kommen dürfen.

      Ja, es ist schwierig zu beschreiben, denn jedes Kind hat ja auch seine ganz eigene Story, nie gleich und doch alle ähnlich ..

      Auf eine weiteres „Ent-eisen“ ..
      Alles Liebe, Renate

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  10. Dass gefällt mir, dieser Text ist einfach toll. ich fühlt bis heute dieses kleine Eiskind in mir und werde es annehmen und anschauen wenn es sich von Zeit zu Zeit mal wieder zeigen will! Mein Eiskind – Gedicht und eine Buch ist in der Vorbereitung, jetzt wurde ich inspiriert und schreibe weiter an meinem Buch!!! DANKE

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Ina,
      herzlich Willkommen hier bei mir. Schön, dass du da bist. 💜🌻

      Das finde ich jetzt aber toll, dass du ein Buch und Gedicht über dein Eiskind schreiben möchtest! Melde dich, wenn es soweit ist!!

      Viele Erfolg und bis bald wieder,
      Renate

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    • Liebe Kirstin,

      herzlich Willkommen hier bei mir. Schön, dass du da bist.💗 🌸
      Super, dass du ein Video zu diesem Thema machen möchtest und hier verweisen, immer appreciated 🙂

      Schick mir den Link wenn es soweit ist und ich poste ihn auch 🙂
      Ich habe keinen eigenen YouTube Kanal – noch nicht, kommt sicher irgendwann ..

      Alles Liebe und viel Erfolg mit deinem Video,
      Renate

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  11. Veronika sagt

    Wow, kennst du mich? Nach sehr vielen Jahren beginne ich mein inneres Kind wieder zu spüren. Ich weine Freudentränen. DANKE für deinen Beitrag.

    Gefällt mir

    • Liebe Veronika,

      ja kann sein 🙂

      Weine nur weiter, deine Tränen sind sehr heilsam, denn jemand MUSS für dieses Kind weinen – um es zu „ent-eisen“.
      Alles Liebe dir, 🌺
      Renate

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  12. Pingback: Am liebsten möchte ich sterben | THE INFORMATION SPACE

  13. Maria-Theresia sagt

    Hallo Renate,
    Das Eiskind bewegt mich, da ich eine ganz lange Zeit mich wie erfroren gefühlt hatte. Vor allen Dingen im Herzen. Es ist heute nicht mehr so, doch gibt es zur Zeit noch etwas ganz tief sitzendes. Das Video mit Mike Hellwig hat mich mal wieder daran erinnert, alles da sein zu lassen. Und es ist so erfrischend damit zu spielen.
    Danke für Deinen Text. Es ist schon eine Wohltat ihn zu lesen 🙂
    Herzlicher Gruß
    Maria-Theresia

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Maria-Theresia,
      herzlich Willkommen hier bei mir. Schön, dass du da bist. 💚🌷

      Ja es bringt eine große Erleichterung, wenn wir das mal kapiert haben, es darf da sein, genau so wie es ist. Erst dann kommt etwas Entspannung in die Situation, dann geht man den nächsten Schritt.

      Unser aller „gefrorenen Herzen“ sind (zumindest bei einigen von uns) langsam am auftauen, beobachte ich zu meiner tiefen Freude 😊 – auch wenn’s weh tut und wir Angst vor diesem Schmerz haben. Vor allem wir Frauen haben da eine sehr wichtige Runde vor uns, denn sonst kommen nie halbwegs „gesunde“ Kinder auf dieser Erde ins Erwachsenenalter. Der große, ungeheilte Schmerz unserer Mütter (und auch Väter) kommt jetzt mit voller Wucht zu Tage ..
      Alles Liebe dir, Renate

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      • Maria-Theresia sagt

        Liebe Renate,
        danke für’s Willkommenheißen 🙂
        „…. der ungeheilte Schmerz unserer Mütter…“ das spüre ich und habe ich i.M. direkt vor Augen, da ich bei meiner Mum bin, wegen keiner Wohnung zur Zeit. Und das mit 57 Jahren. Es ist nicht leicht und ich
        fühle mich oft, wie das kleine Mädchen von damals: nicht gesehen, störend im eigenen Ablauf und für bekloppt gehalten wegen anderen Ansichten und Worten. Es triggert oft …. puh. Ich als Erwachsene, die erkennen kann, habe da schon meine Herausforderungen im Herzen zu bleiben bzw. immer wieder darin zurückzufinden. Mein Kind hatte da gar keine Möglichkeit als diese Schutzwälle bis zum eigenen Eingesperrt fühlen zu bauen. Jetzt sehe ich bei meiner Mum unverrückbare Mauern und dass es ihr gar nicht gut geht damit. Dennoch will sie sie behalten und jedes andere Wort von mir, jede andere Handlung (als ihre) macht ihr Stress. Und sie möchte alles im Außen genau so, wie sie es will. Daher hat sie fast immer Stress und Kopfkino. Im Grunde ist es traurig zu sehen, zu spüren und das mit 82 Jahren.
        Manchmal will ich nur noch weg…. wie als Kind. Doch ist es ganz und gar nicht dran. Eine andere Art von Abnabeln ist dran, dann kann ich weiter ziehen.
        Herzensgrüße
        Maria-Theresia

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        • Hallo Maria-Theresia,

          ich fühle mit dir, ich weiß, das ist der Ober-Hammer, wenn man sich in so einer Situation befindet – du fühlst dich wieder total ausgeliefert ..
          Mit 57 nochmals bei Mutter zu leben ist sicher nicht leicht und dein Kind hat große Probleme damit, kommt sehr stark herüber – aber sie steckt auch in ihrer „Hoffnungsschleife“ fest. Nur es passiert leider nie. Zuerst wirst du Multi-Millionärin 🙂

          Ich kenne dieses Gefühl gut, denn mir geht es ähnlich, wenn ich nach Hause fahre, und ich muss da nicht leben!
          Diese Situation ist fast nicht zum aushalten – und doch musst du es jetzt, bist also zum 2. Mal von der Mutter für dein Überleben abhängig. Ich frage mich auch öfters, warum solche Dinge passieren und wieviel trägt dieses ungeheilte Kind in uns dazu bei, dass solche Sitationen passieren. Wartet sie immer noch auf die Aufmerksamkeit und Liebe dieser einen Person, die unfähig ist sie zu geben? Ich denke ja – und du stehst zwischen dem Kind und den Wächtern …

          Mike Hellwig hat ein paar Videos darüber, findest du auf seinem YouTube Kanal, genau zu diesem Thema. Mal zum anfagen .. 🙂
          Alles Liebe und viel Kraft für diesen Moment,
          Renate

          Gefällt mir

  14. Hilke sagt

    Liebe Renate,
    ich habe tiefes Mitgefühl mit dieser Seele.
    Viele Jahre lief ich mit einem solchen Gefühl rum und tat alles, daß es mir besser ging. Erst als ich „zusammenbrach“ und es mir eingestand, erst als ich aufhörte, daß es mir „besser“ gehen solle und endlich bereit war fühlen, was eben da war (und daraufhin viele Ent-scheidungen traf u. kompromißlos umsetzte), da erhob sich etwas in mir und seufzte erleichtert.
    Daher kann ich der radikalen Erlaubnis nur zustimmen, weil es in meiner Erfahrung das Beste war, was mir passieren konnte.
    Kürzlich las ich das Buch „Erinnerungen an den Himmel“, damit ich einfach mal wieder etwas von Kindern wahrnahm, die nicht traumatisiert sind, fernab von Pizzagate und anderen Scheußlichkeiten.
    Ich glaube, erst wenn wir den „roten Faden“ in uns, das was als Konstante als unser Wesen sich herauskristallisiert, gefunden haben, dann wissen wir wer wir sind und können uns immer wieder dran erinnern, wenn wir uns mal wieder getrennt fühlen. Das hält den Schmerz nicht davon ab, wiederzukommen wenn es so ist, doch dann ist es diese Erinnerung an das was konstant in uns ist, an diese reine Natur, die uns den Weg zeigt.
    Und manchmal ist es eine Renate!:-)<3

    Gefällt 1 Person

    • Oh vielen Dank liebe Hilke 🙃 – schön, dass du das sagt, mein Kind liebt dich 👼

      Ich kann gut verstehen, dass du mal wieder was „Schönes“ lesen wolltest (ohne Pizzagate usw). Ja alle diese Scheußlichkeiten kommen mehr und mehr ans Licht, es ist kaum auszuhalten und doch braucht es uns, damit es hoch kommen kann.

      Es ist die tolle Arbeit die jeder hier macht, mutig sich ins tiefe Wasser stürzt, und so, Runde um Runde, den Karren wieder (wenn auch sehr langsam) aus dem Dreck ziehen hilft.

      DANKE für deine Arbeit mit deinem Kind – und dass du das auch hier mit uns teilst; ich meine das ganz ernsthaft! Es ist so wichtig zu hören, dass es möglich ist, dass welche diesen Weg schon eine Strecke runter sind, denn wenn wir uns stetig weiterhin weigern, da hinzuschauen/hinzufühlen, werden wir es als Menschheit nicht schaffen.

      Alles Liebe, 💜🌷💕

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