Tagesimpulse
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Wenn dein “Geist“ dich nachts wach hält

Tagesimpuls 25.1.17

 

Nur selten ist Menschen bewusst, wie stark ihre eigene, innere Anspannung ist. Man gewöhnt sich an diese innere Anspannung, welche aus verdrängten, abgespaltenen, unverdauten Erfahrungen innerer Anteile und der dabei entstandenen Emotionen resultiert. Man kennt es nicht anders und empfindet daher den Stresszustand als normalen Zustand. Vielen Menschen ist überhaupt nicht klar, dass ihr Nervensystem in einem konstanten, reaktiven Alarmzustand ist. Wenn die Menschen das nicht fühlen, wenn sie sich selbst zu wenig fühlen, dann leuchten einem solche Erklärungen, wie etwa – der Verstand sei “das Übel” und andere unausgegorene Projektionen, durchaus ein.

Wenn irgendwelche, sogenannte negative Gedanken, aufsteigen und uns überfallen, dann ist das nicht, weil wir anscheinend unfähig sind, “den Geist zu überzeugen”, er solle das bitte nicht tun. Nein, das ist spirituell verbrämter Unsinn. Der Grund dafür ist, weil unterhalb der unangenehmen oder als stressig empfundenen Gedanken ein Gefühl, eine Emotion liegt, die an die Oberfläche möchte, gesehen und anerkannt werden will. Aus demselben Grund funktioniert “positives Denken” alleine nicht  – es kann nicht funktionieren, wenn die emotionale Fühlebene nicht geklärt ist. Eine positive Ausrichtung ergibt sich natürlicherweise, wenn die emotionalen Themen integriert und abgehakt sind.

Wenn wir uns nicht mit unseren Schattenseiten, also unseren eingefrorenen, abgespalteten, ungeliebten Teilen, nicht auseinandersetzen, dann blockiert dies die persönliche Lebenskraft, behindert unsere Beziehungen und ist dafür verantwortlich, dass unsere Träume sich nicht verwirklichen. Wir werden unsere Verwundbarkeit, unsere Verletzlichkeit weiter vor anderen Menschen und uns selbst verstecken, um uns beschützt und sicher fühlen zu können. Das macht uns unnahbar und es verhindert, dass wir in Verbindung mit unserem Innersten sind.  Wir ziehen weit vorausschauend und oft willkürlich Grenzen, in der Absicht, sicheren Raum für uns zu schaffen, aber kapseln uns dadurch immer stärker in eine Blase ein, wo uns nur mehr wenig erreicht. Und wir können niemand anderen dafür verantwortlich machen, denn wir selbst erschaffen diese Grenzen.

von Steven Black „Irrungen & Verwirrungen

© Renate Hechenberger. Danke für deine Aufmerksamkeit und fürs Teilen 😃
Foto credit: © GlebStock – Shutterstock/com
Foto credit: © Andrii Vodolazhskyi – Shutterstock/com

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in: Tagesimpulse

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"Seit 15 Jahren bin ich Spirituelle Mentorin und Heilerin für viele Hilfe- und Wahrheitssuchende. Ich begleite Menschen in Einzelsessions, Retreats und Workshops auf ihrem Weg zur glücklichsten Vision ihrer selbst."

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